Neue Schweizer Tageszeitung «.ch» perfekt gestartet - ClassWizard zeigt Output-Management der nächsten Generation

Die deutsche Schweiz hat eine neue Tageszeitung: Erstmals wurde heute um 6 Uhr - auf die Minute genau nach Plan - «.ch» in fünf regionale Ausgaben gesplittet in Zürich, Bern, Basel, Luzern und St. Gallen aufgelegt. Die neue Gratiszeitung erscheint in einer Startauflage von insgesamt 425.000 Exemplaren und wird in vier unterschiedlichen Tabloid-Seitenformaten an vier verschiedenen Druckstandorten produziert.

Möglich macht diese für die Schweiz und den deutschsprachigen Raum einmalige verlags- und druckerei-übergreifende Arbeitsweise ClassWizard. Das Umbruch-und Blattplanungsprogramm der gleichnamigen Hamburger Softwareschmiede fungiert bei «.ch» als Herstellungs-Leitstand und zentrale Steuereinheit und setzt als das derzeit führende Output-Werkzeug für die Positionierung gleicher Objekte neue Maßstäbe für eine hochdynamische und hochautomatisierte Zeitungsproduktion.

ClassWizard plant, verknüpft und positioniert Anzeigen und redaktionelle Strecken und übergibt die gesamten Seiten dem Ausgabe-Workflow. In der «.ch»-Praxis heißt das: Es können mit enormer Geschwindigkeit beliebige Inhalte in eine für alle verbindliche zentrale Druck- und Planungsstruktur überführt werden. ClassWizard ermöglicht dabei zum Beispiel das gleichzeitige Arbeiten mit mehreren Satzspiegeln auf einer Seite, das Zusammenfassen von Teilseiten, oder auch das Mischen und Übertragen von verschiedenen Inhalten aus unterschiedlichen Contentquellen in eine Print- und Planungsstruktur.

Zentraler Vorteil dieser Arbeitsweise ist die Möglichkeit, Teilseiten und ganze Seiten zu vererben, also Inhalte beliebig zu referenzieren. Mit ClassWizard lassen sich dadurch problemlos beliebige Mantel- und Regionalausgaben sowie Varianten - mit unterschiedlichen Umfängen und notfalls auch in unterschiedlichen Formaten - abbilden.

Jörg Schiessler, Geschäftsführer der ClassWizard GmbH erzeugt das eine neue Qualität: "In der Zeitungsbranche redet alles im Moment nur noch von Tabloidisierung und formatunabhängiger Produktion. Wir zeigen bei «.ch» erstmals umfassend, wie das technisch geht."